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Monastir - die Stadt in Tunesien
Monastir - eine kontrastreiche, interessante und abenteuerliche Stadt in Tunesien, ist 162 Kilometer südlich von Tunis an der Küste gelegen, genau gesagt südlich des Golfs von Hammamet. Der Name Monastir kann aus verschiedenen Sprachen abgeleitet werden und wird als Kloster oder auch Münster übersetzt. Da diese Übersetzung gilt, ist Monastir auch in enger Städtepartnerschaft mit der deutschen Stadt Münster verbunden.
Hisitorisch gesehen ist Monastir ein Juwel. Es handelt sich um eine der ersten gegründeten arabischen Siedlungen in Ifriqiya. Die phönizisch-römischen Stadt Ruspina bzw. deren Ruinen bildet den Untergrund der Stadt.
Ein besonderer Anziehungspunkt Monastirs ist die alte Festung Ribat, die 796 errichtet wurde. Im Obergeschoss des südöstlichen Flügels befindet sich eine Moschee mit einer islamischen Gebetsnische. Hier ist heute auch ein interessantes Museum zu finden, welches Schätze und Reliquien aus der Region um Monastir beherbergt. Es zeigt vorallem islamische Kunst.
Das Museum trägt den klangvollen Namen „Musée Ali Buorguiba“. Die Festung befindet sich zwischen der Uferstraße und dem Medina. Der Weg hinauf zur Festung wird mit einem atemberaubenden Blick auf die Stadt und bis hin zum Cap Monastir belohnt. Die geschichtsträchtigen Mauern, die sehr gut erhalten sind, wurden schon oft für Dreharbeiten zu verschiedenen Historiendramen genutzt.
Unweit vom Ribat ist eine beeindruckende Moschee zu finden, die den Namen „Saida Moschee“ trägt, und in der sich eine Begräbnisstätte befindet. Im Jahr 1963 wurde die „Moschee Bourguiba“ erbaut. Sie ist besonders architektonisch einmalig und mit ihren zahlreich vorhandenen Verzierungen unbedingt ein Kleinod der Kunst. Mit Materialien wie Marmor, Onyx, Teakholz und Goldmosaiken wurde nicht gespart. Zu finden ist sie in der Rue de l\\'Indépendance gegenüber dem Mausoleum.
Die Moschee Dschâmi\\' Burqîba mit dem Mausoleum "Turbat Âl Burqîba" sollte man nicht versäumen. Schon der Name lässt erkennen mit wem diese Gebäude eng verbunden sind. Der ehemalige tunesische Präsident Habib Bourguiba ist in Monastir geboren. Er hat dafür gesorgt, dass während seiner Amtszeit die Stadt stark ausgebaut und modernisiert werden konnte.
Bei Studierenden ist Monastir für seine medizinische Universität bekannt und beliebt.
Die Stadt ist eng mit dem Olivenhandel verknüpft. Besonders der Hafen bildet das Zentrum des Handels und verbindet Monastir mit der restlichen Welt. Aber nicht nur für den Handel ist ein Hafen vorhanden, auch ein besonders reizvoller Jachthafen mit zahlreichen Restaurants und einem sogenannten Aquamat,der Attraktion des Hafens, einer Art Tauchglocke, die es ermöglicht, die Flora und Fauna des Meeres betrachten zu können, ist vorhanden.
Monastir ist eine Stadt, in der sich sehr viele Touristen aufhalten. Daher sind in und um die Stadt auch zahlreiche Hotels in den verschiedensten Preisklassen zu finden. Der Flughafen befindet sich in ca. 8 Kilometer Entfernung von der Stadt. Da eine Straßenbahn zum Zentrum hin verkehrt ist die Anreise nach Monastir als sehr angenehm und einfach zu bezeichnen.
Breite Straßen und eine neue Medina machen Monastir übersichtlich, und trotz der relativ vielen Touristen ist die Stadt recht ruhig und beschaulich. Man kann in den zahlreich vorhandenen Souvenirgeschäften nach einem Mitbringsel stöbern oder in einem der Cafès oder Bars und Restaurants verweilen.
Über die Avenue la Corniche gelangt man zu einem einmalig schönen Sandstrand. Palmen und die Weite des Meeres lassen den Betrachter verweilen. Von der vorspringenden Landzunge hat man eine tolle Sicht auf die Bucht und den Jachthafen. Ein Spaziergang, der sich in jedem Fall lohnt.
Monastir ist eine historisch und touristisch bedeutende Stadt. Beschaulich, aber auch mit vielen Sehenswürdigkeiten und allen Annehmlichkeiten ausgestattet, ist sie bei Touristen aus der ganzen Welt sehr beliebt.
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