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IHR REISEFÜHRER FÜR TUNESIEN


Quad-Fahren in Tunesien -

eines der schönsten Abenteuer dieser Erde

 

Auf einem Quad Tunesien zu entdecken, auf eine völlig neue Art zu erleben, das ist schon Grund genug, dieses Land zu besuchen. Es gilt jedoch einige Dinge zu beachten: Am sichersten und auch am erlebnisreichsten ist eine geführte Fahrt in noch weitgehend unberührte Gebiete. Alleine oder zu zweit sollte man nur in der allernächsten Umgebung seines Hotel fahren.

 

Man muss sich unbedingt an die Sicherheitsvorschriften halten, um keine unnötigen Gefahren einzugehen. Hält man sich daran, wird man eines der letzten Abenteuer auf dieser Erde erleben können. Doch es ist keine Fahrt, um irgendwelche Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen, sondern eine Fahrt für Geist und Seele in einer atemberaubenden Natur.

 



Geführte Quad-Fahrten können einen Tag oder auch eine ganze Woche umfassen, was nicht zuletzt auch eine Geldfrage ist. Die ideale Reisezeit für ein solches Unternehmen ist der Winter, also etwa von Oktober bis Anfang April, da in dieser Zeit die Temperaturen tagsüber noch erträglich sind. Trotzdem gehören zum wichtigsten Ausrüstung genügend Getränke, für die man immer selbst verantwortlich ist.

Auf geführten Touren wird für fast alles gesorgt. Was man jedoch selbst mitbringen muss ist nicht viel, aber unbedingt erforderlich. Wegen des feinen Sands und Staubs, ist eine Schneemaske dringend zu empfehlen, aber auch ein Rucksack, ein Schlafsack, eine Taschenlampe und natürlich eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor.

Eine der spektakulärsten Routen führt etwa 150 Kilometer südwestlich von Djerba in das „Grand Erg Oriental“ das Sandmeer der Sahara, mit grandiosen Dünen aus feinstem, goldgelben Sand, aber auch mit überraschend grünen Oasen, mit Wäldern von mehreren 1000 Dattelpalmen und heißen Quellen. Es gibt auch noch Touren, die sich an der berühmten „Rallye El chott“ oder an der „Rallye de Tunisie“ orientieren, die ebenfalls durch die fantastischsten Landschaften Tunesiens führen.

Traditionell klingt ein Tag auf dem Quad mit einem Lagerfeuer aus, denn es gibt viel zu erzählen. Dazu werden typisch tunesische Gerichte gereicht, die man unter einem immer sternenklaren Himmel noch intensiver genießen kann. Und mit etwas Glück gesellt sich auch noch ein Beduine zur Quad-Reisegruppe dazu, um auf einer Flöte zu spielen oder unter Trommelbegleitung ein Beduinenlied anzustimmen. Doch ohne Fleiß kein Preis. Die Verantwortung für das Quad liegt immer beim Fahrer. Das heißt, durch den feinen Sand, durch das Fahren über Geröll leidet ein Quad. Deshalb ist abends auch die Zeit, um das Fahrzeug zu pflegen und kleinere Reparaturen zu erledigen. Bei geführten Touren steht aber immer auch ein Fachmann zur Seite.

 

 

So könnte eine Quad-Traumreise aussehen:

Am Flughafen Djerba mietet man sich einen Jeep, mit dem man über das Dahar-Gebirge bis Matmata mit den noch bewohnten Höhlenwohnungen fährt - unbedingt besichtigen! -, um dann nach weiter Douz zu fahren, das gerne als „Tor zur Sahara“ bezeichnet wird. Hier sollte man sich schon im Vorfeld von Deutschland aus ein Hotelzimmer reservieren lassen. Von einigen Hotels hat man einen unglaublichen Blick auf die Dünen der Sahara. Und hier kann man sich dann einer Quad-Gruppe anschließen. Die Informationen bekommt man im Hotel.

 



Hat man gebucht, dann sind es am nächsten Tag keine 500 Meter mehr, um bereits mitten in der Sahara mit einem Quad zu fahren. Vorher gibt es jedoch noch eine technische Einführung und Tipps, die man unbedingt beachten sollte. Die meisten Quad-Expeditionen schlagen ihr Nachtlager im Graat Ali auf, um dann am nächsten Tag über Wüsten aus Sand und Stein nach Dachlat el Hachi zu fahren und weiter nach Bir El Galab Lahmar.

 

Gut ausgeschlafen wartet die legendäre Hamada-Steinwüste auf die Fahrer, die Nacht verbringt man in der Oase Ksar Ghilane Dort kann man in den warmen Thermalquellen die verdiente Entspannung und Erholung finden. Am letzten Tag fahren die Quad-Fans wieder zurück nach Douz. Von hier aus fährt man dann mit einem Jeep wieder zurück nach Djerba.

 



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